Die Energiekosten steigen von Jahr zu Jahr. Teilweise gibt es im Haushalt Sparpotentiale die noch genutzt werden können. Oft ist eine Einsparung von Energie aber nur mit deutlichen Komfortverlusten möglich. Daher bietet sich die Suche nach einem günstigeren Strom-Anbieter an. In vielen Fällen sind Einsparungen von einigen hundert Euro möglich.

Strom-Anbieter Online vergleichen

Auf dem deutschen Strommarkt sind mehr als 900 Strom-Anbieter tätig, die zusammen einige Tausend Stromtarife anbieten. Daher ist es schwierig, selbst nach einem günstigen Strom-Anbieter zu suchen. Hierfür bieten sich Online Stromrechner an. Für einen ersten schnellen Überblick muss nur die Postleitzahl sowie der jährliche Stromverbrauch angegeben werden, schon erhält man einen ersten Vergleich von möglichen Strom-Anbietern.

Was beim Stromvergleich beachten?

Einige wichtige Punkte, auf die bei einem Stromvergleich geachtet werden sollte:
Verbrauch: Der jährliche Stromverbrauch in kWh sollte möglichst genau angegeben werden. Nur dann kann der optimale Stromtarif gefunden werden. Den jährlichen Stromverbrauch findet man auf der letzten Jahresabrechnung.
Laufzeit: Empfohlen wird eine maximale Laufzeit von 12 Monaten. So ist man auch bei möglichen Preissenkungen nicht an einen zu langfristigen 24-Monate Vertrag festgebunden.
Zahlweise: Achten sie hier auf die Eingabe “Monat” oder max. “Quartal”. Eine jährliche Vorauskasse ist zwar besonders günstig, allerdings ist bei einer Insolvenz das Geld weg.
Kaution: Sollte vermieden werden, mit dem Geld kann jeder sicherlich etwas besseres anfangen. Optionen wie “Tarife mit Kaution anzeigen” sollten daher deaktiviert werden.
Preisgarantie: Wenn sie es umsonst bekommen nimmt man dies natürlich gerne mit. Für den garantierten Zeitraum kann der Strom-Anbieter die Preise dann nicht erhöhen. Bei einer Preiserhöhung hat der Kunde allerdings sowieso ein Sonderkündigungsrecht und kann sich somit einen günstigeren Anbieter suchen.
Wechselbonus: Dieser Bonus wird nur für das erste Jahr bezahlt, ist teilweise an Bedingungen geknüpft.

Stromlücke / Versorgungslücke

Viele Stromkunden fürchten eine Versorgungslücke beim Wechseln wie man es beim Telefon- und Internetanbieter kennt. Diese Sorge ist allerdings unbegründet. Bei einem Wechsel gibt es keine Stromlücke. Es muss an der Hausinstallation oder sonst wo nichts umgeschaltet werden. Der Wechsel läuft praktisch rein formal auf dem Papier ab. Der Strom kommt durchgehend weiterhin aus der Steckdose. Der Wechsel sowie die Versorgungssicherheit ist gesetzlich festgelegt.

Strom-Anbieter selbst kündigen

Bei einem Stromanbieterwechsel kümmert sich der neue Strom-Anbieter um alle Formalitäten. Nach der (Online-) Beauftragung setzt sich der neue Strom-Anbieter mit dem alten in Verbindung und übernimmt die Kündigung. Ihnen als Stromkunde wird dann ein Wechseldatum mitgeteilt.
Sonderfall Sonderkündigungsrecht: Hat ihr Strom-Anbieter die Preise erhöht, haben sie ein Sonderkündigungsrecht (je nach Strom-Anbieter für 2-4 Wochen). Diese Zeit ist meist zu knapp für den neuen Strom-Anbieter. Daher sollten sie in dem Fall zusätzlich dem Strom-Anbieter ebenfalls eine Kündigung zuschicken. Wenn der Wechsel nicht nahtlos ineinander übergeht übernimmt der örtliche Grundversorger für die Zwischenzeit automatisch die Versorgung, eine Stromlücke ist somit auch hier nicht zu befürchten.

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Nach vielen Preiserhöhungen zum Jahreswechsel 2012 erhöhen auch 2012 bereits die ersten Stromanbieter ihre Preise. Der viel in Norddeutschland tätige Stromanbieter EWE sowie der Anbieter Mainova erhöhen im März 2012 ihre Strompreise.

Der Stromanbieter Mainova hat Strompreiserhöhungen von etwa 6,53% angekündigt. Als Gründe werden höhere Netzentgelte für die Nutzung der Stromnetze und höhere Beschaffungskosten angegeben. Zusätzlich treibt auch die staatliche Umlage für große Industriekunden zulasten von Privatkunden die Preise.

Stromkunden von EWE werden in den nächsten Tagen einen Brief im Postkasten haben. Begeistert wird aber wohl kein Stromkunde sein, denn es stehen auch hier mal wieder Strompreiserhöhungen an. Die EWE kündigt in dem Schreiben zum 1. März höhere Strompreise an. Der Preis pro kWh soll um 0,83 Cent Brutto steigen. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3000 kWh führt das zu Mehrkosten von 24,90 Euro pro Jahr. Bei 4000 kWh Jahresverbrauch sind es bereits 33 Euro Mehrkosten. Wie auch bei vielen anderen Stromanbietern werden als Gründe gestiegene Netzentgelte sowie die neue Industrieumlage (zulasten von Privatkunden) angegeben.

Kunden der Stromanbieter EWE sowie Mainova sollten daher unbedingt umgehend aktiv werden und die Preise von Stromanbieter vergleichen. Über unseren Vergleichsrechner können in wenigen Sekunden hunderte Stromanbieter in Deutschland verglichen werden. Vor allem, wenn sie noch in der Strom-Grundversorgung sind, kann deutlich gespart werden.

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