Samstag , 21 September 2019
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Kommentar: Kanzleramt wechselt zu Ökostrom – zumindest halbwegs

Auch das Kanzleramt will sich Grün präsentieren. Daher wechselt man jetzt zu Ökostrom, dass ist schließlich „In“. Sicherlich eine der üblichen politischen Tricksereien. Man will bei potentiellen Wählern gut ankommen. Andererseits muss Ökostrom nicht teurer als der übrige Strom sein.

In dem wöchentlichen Video-Podcast hat die Bundeskanzlerin dann auch noch mal darauf hingewiesen, dass die Energiewende nicht ohne einen Ausbau der Infrastruktur möglich ist. Neue Stromtrassen müssen gebaut werden. Das sehen viele Bürger ein, zumindest wenn es nicht vor der eigenen Haustür passiert. Daher gibt es beim Ausbau noch großes Potential an Problemen. Allerdings muss dafür der Ausbau auch überhaupt erst einmal geplant und gestartet werden. Daran scheitert es ja allerdings bekanntlich schon seit Monaten/Jahren.

Der Wechsel zum Ökostrom läuft im Kanzleramt allerdings nicht ganz so Grün ab wie es sein könnte. Es wird nicht auf einen reinen Ökostromanbieter gesetzt, sondern ausgerechnet ein Atomkonzern liefert den Ökostrom: Vattenfall. Da hätte man durchaus eine bessere Wahl treffen können.

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